Kreatives Schreiben – Gemeinschaftsgeschichte während der Nachmittagsbetreuung

Die Gruseltiere

Es war der 31. Oktober des Jahres 1866 und ein dichter Nebel bedeckte den Friedhof der Kleinstadt „Gruz“. Alles passte zur Stimmung von Maria Leitner. Denn ihre geliebte Katze Miau Miau musste eingeschläfert werden. Deswegen war sie am Friedhof, um sie zu begraben. Am Friedhof angekommen, spürte sie etwas, ein unbehagliches Gefühl. Sie spürte, dass jemand zuschaute. Langsam drehte sie sich um, und erspähte eine dunkle Gestalt mit Hufen, deren Körper und Gesicht von einem langen schwarzen Umhang mit Kapuze bedeckt waren. Langsam kam die Gestalt auf Maria zu. Sie stolperte rückwärts und rannte. „Einfach rennen!“, schrie ihr Körper. Sie rannte mit der Leiche von Miau Miau in dem Arm zwischen den Grabsteinen hin und her. Hinter ihr hörte sie Hufschläge und als sie sich umdrehte, sah sie, dass die Gestalt sie verfolgte. Doch das Umdrehen war ein Fehler. Maria stolperte über den nächstbesten Stein und fiel zu Boden. Sie zitterte so sehr vor Angst, dass sie nicht mehr aufstehen konnte. In ihren Armen schien ein kleines Licht. Miau Miau war wieder zum Leben erwacht.

Elisey Kurbatov (2a), Felix Lanz, Matilda Neumayer, Megzon Osmanaj, Eva Willmann (alle 2d)

Mag. Maria Leitner