Josef Paier

Wienwoche der 4A-Klasse

Wenn mitten am Vormittag 22 Kinder mit 22 Rollkoffern und zwei Lehrerinnen durch Wien marschieren, ist das zwar für die Wiener nichts Besonderes, für uns Schülerinnen und Schüler der 4A allerdings schon.

Genau so ist es am Montag, dem 3. 11. 2025, passiert. Nach einer entspannten Zug- und Straßenbahnfahrt erreichten wir das Jugendgästehaus Brigittenau. Nachdem alle ihre Zimmer bezogen hatten und ausreichend mittaggegessen hatten, machten wir uns auf den Weg zu unserer Stadtführung. Anschließend begaben wir uns in Kleingruppen selbständig zum Kunsthaus-Wien, wo wir an einem Ökologieworkshop teilnahmen. Danach bewegten wir uns, mit einem kurzen Zwischenstopp beim Spar, zurück zum Stephansdom, wo wir uns mit dem Lift direkt zur Pummerin begaben. Bei fast vollkommener Dunkelheit betrachteten wir die bunten Lichter Wiens, bevor wir den Rückweg antraten, um in der Jugendherberge den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Am nächsten Morgen machten wir uns pünktlich auf den Weg zum ORF-Gelände, wo wir uns die verschiedenen Studios anschauen und danach bei Ö3 sogar eine eigene Sendung aufnehmen durften. Nach dem kurzen Mittagssnack, den wir bei Bäckerei Anker gegessen hatten, machten wir uns auf den Weg zum Schloss Schönbrunn. Als nächstes besuchten wir das Technische Museum, wo wir aber nur kurz blieben, da wir danach im Namen des Umweltkomitees die Second-Hand-Geschäfte Wiens durchforsteten. Es war definitiv ein gelungener erster Tag, der von einem Abendessen in der Jugendherberge abgerundet wurde.

Der Mittwoch startete mit einem Workshop in der Albertina, bei dem wir sogar eigene Seerosenteiche malen durften. Nach einer entspannten Mittagspause im Jugendgästehaus durften wir im 3D-Picart-Museum Fotos machen, bevor wir eine spannende Führung durch das Haus des Meeres unternahmen. Anschließend deckten wir uns am Naschmarkt mit allerlei Snacks ein und machten uns auf den Heimweg.

Auch der Donnerstag startete mit einem Kunstworkshop, dieses Mal allerdings im Oberen Belvedere und zum Thema Klimt. Nach frei wählbarem Mittagessen machten wir das Museum-Game „Fantastic Palastic Mission“, bevor wir den restlichen Nachmittag frei verbringen durften. Danach besuchten wir eine Experimentier-Show im Planetarium und machten am Rückweg einen Abstecher zum Prater. Nach dem Abendessen machte sich eine kleine Gruppe noch auf zur Eröffnung des Weihnachtsmarkts vor dem Schloss Schönbrunn.
Vor der Heimreise am Freitag besuchten wir das Belvedere 21, wo wir nach einer kurzen Führung mit selbst angerührter Farbe ein letztes Mal malen durften.

Die Wienwoche war alles in allem sehr gelungen und hat uns außerdem die Ferien „verlängert“. Unseren Begleitlehrerinnen Martina Theißl und Maria Leitner sei für die tolle Organisation herzlich gedankt!
(Julia Heuberger, 4A)

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Fluss-Floß-Forschen – Unsere Projekttage an der Mur

Wir, die 3D vom BG/BRG Carnerigasse, erlebten im September 2025 ein spannendes Schulprojekt an der Mur: Fluss-Floß-Forschen. In fünf Einheiten haben wir viel über die Mur gelernt, draußen auf dem Floß und auch in der Schule. Organisiert wurde das Ganze vom River Collective, zusammen mit der Flößerei, der Firma Magnetberg, der Uni Innsbruck und der Pädagogischen Hochschule.

Am ersten Tag an der Mur haben wir deren Temperatur, Tiefe, Breite, Flussgeschwindigkeit und den PH-Wert gemessen. Außerdem sollten wir die Farbe der Mur mit Wasserfarben nachmalen und Tiere anhand von Fotos und Namenskärtchen richtig zuordnen. Wir konnten die Tiere auch mit einem Fernglas beobachten.        

Am zweiten Projekttag, eine Woche später, arbeiteten wir in der Schule mithilfe von Google Maps und Google Earth. Danach bereiteten wir ein Theaterstück zum Thema Mur vor und präsentierten es vor der ganzen Klasse.          

In der dritten Einheit bauten wir eine Flusssimulation mit Sand, Steinen, Holz und Wasser. Anhand vieler kleiner Tierchen, die in der Mur leben überprüften wir die Wasserqualität. Das Highlight des Tages war ein wunderschön leuchtender, grüner Signalkrebs, den wir in der Mur entdeckten.
Am vierten Tag des Projektes waren wir wieder in der Schule. Wir lernten viele Berufe kennen, die mit der Mur zu tun haben. Danach besprachen wir noch, was wir gegen die Verschmutzung in der Mur unternehmen könnten. Schlussendlich wurden wir in Dreier- und Vierergruppen geteilt und gestalteten Plakate zu den Berufen.   

In der fünften und letzten Einheit waren wir nicht in der Schule, auch nicht auf dem Floß, sondern in Mariatrost bei einem Bach. Diesen durften wir selbstständig erkunden und wir konnten aus vielen bunten Blättern ein Kunstwerk gestalten.

Der Workshop war ein tolles Erlebnis. Wir haben viel Neues gelernt, nicht nur über die Mur, sondern auch darüber, wie wichtig eigentlich Umweltschutz ist. Es war ausgesprochen spannend und die Themen wurden gut erklärt. Wir hatten viel Spaß und würden die Workshoptage auf jeden Fall weiterempfehlen.

Geschrieben von Ella, Almasa, Gabriel und Filip

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Theaterabend

Die beiden Bühnenspielgruppen unserer Schule laden zur Premiere der beiden Originalproduktionen:

Seife und Allerlei

Tumult am Olymp

Am Montag, dem 30. Juni,
in der Aula des BG/BRG Carnerigasse
um 19:00 Uhr

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Von der Schularbeit in die Zeitung

Julia Heuberger (3A) musste bei der Deutschschularbeit einen Leserbrief verfassen – der sich prompt in der Kleinen Zeitung wiederfand:

Schullaptops

„Bildungsstadtrat will Smartphone-Aus bis 14″, 20. 3. 2025

Die Idee von Kurt Hohensinner, Tastenhandys von Handyverbot einem auszunehmen, finde ich definitiv angebracht, da vor allem mit dem Einzug in eine neue Schulform (mit zehn/elf Jahren) viele Kinder anfangen, selbstständiger zu handeln, sei es, gemeinsam oder gar allein in der Stadt unterwegs zu sein oder eine alleinige Heimfahrt, erst in der Dämmerung. Die Möglichkeit, den Eltern Bescheid geben zu können, ist praktisch, wenn nicht sogar notwendig.

Aber: Wir Kinder/Jugendliche sollen vor den sozialen Medien geschützt werden und bekommen dann eine perfekte Möglichkeit, uns unbemerkt ins Internet zu schleichen? Fragwürdig! Einige Leserinnen und Leser stellen sich nun vielleicht die Frage, was ich hier meine und die Antwort ist ganz einfach: Die Schullaptops. Smartphones sind nicht der einzige Weg ins Internet. Ein Klick und auf einmal bin ich auf YouTube und sehe mir mehr oder weniger verstörende Shorts an, die mich nachts nicht schlafen lassen. Niemand kann mich davor bewahren!

Ein Klick hier und einer da und schon sehe ich die perfekten „that-girls“ auf Instagram, fühle mich in meinem gesunden Körper zu dick und möchte diesem unnatürlichen Schönheits-ideal entsprechen. Niemand kann mich davor bewahren!
Alles in allem möchte ich dem Bildungsministerium bei der Aussage „eine stärkere Regulierung der Social-Media-Nutzung von Jugendlichen müsste wohlüberlegt werden“ vollen Herzens zustimmen.

Julia Heuberger (13), Graz

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