„Der Laplacesche Zufallsversuch“ heißt die diesjährige Produktion des Bühnenspiel-Ensembles der Unterstufe. Es geht darin um eine Dame, die sich bei den sieben Zwergen als Zwerg bewerben möchte, nachdem sie bei einem Betriebsunfall in einem Hutsalon geschrumpft wurde. Auch der Hutverkäufer wird bei dem Zwischenfall stark verkleinert und zu allem Überdruss auch noch von Zwergindianern malträtiert, nachdem er zuvor schon einem Raubüberfall auf ein Kasperltheater zum Opfer gefallen war. Was die geheimnisvolle Frau mit dem Kokosgebäck damit zu tun hat, sei an dieser Stelle nicht verraten. Ob im Hintergrund die heimtückische falsche Großmutter die Fäden zieht? All das und noch viel mehr erfahren Sie bei unserer Aufführung am Montag, dem 6. Juli, um 19 Uhr, in der Pausenhalle 1 unserer Schule.
Nach der Pause steht die Überraschungspremiere „Sonnenfinsternis“ des Theaterensembles der Oberstufe am Programm.
Darsteller „Der Laplacesche Zufallsversuch“: Selma Le Vergos, Marie Gutl, Haemin Lee, Konstantin Konrad, Sunny Gupta, Sarah Heissenberger, Theo Daniel, Romana Freiberger, Vivi Amrein, Frida Haberler, Krish Sankaranarayanan, Maxi Lukas, Merle Hinterdorfer und Tobias Grojer.
Musik: Sarah Heissenberger, Romana Freiberger, Krish Sankaranarayanan, Andrej Vučić, Jovana Sando
Tontechnik: Leopold Schenk, Manuel Hayn
Leitung: Mag. Josef Paier
Darsteller „Sonnenfinsternis“: Lili Payer, Matthias Hackl, Konrad Herz, Benjamin Zefi, Alina Meitzen, Katharina Fortin, Katja Porenta, Felix Mayer
Wie schon in den Vorjahren wurden auch in diesem Jahr ab Anfang Juni unsere großartigen Bühnenspieler der Unter- und Oberstufe von eifrigen, freiwilligen Kreativgeistern unterstützt. So viele Kulissen wie heuer hatten wir schon lange nicht mehr zu gestalten.
Der Gestaltungsprozess begann im Zuge des Kunst- und Gestaltungsunterrichts nach Vorgaben der Regisseure Josef Paier und Georg Ilgerl. Heuer waren alle Schüler:innen der zweiten Klassen im Technik- und Designunterricht, sowie weitere Schüler:innen der Unterstufen und zwei Schülerinnen aus der 6B in ihrer Freizeit und im Technik- und Designunterricht am Entwurfsprozess beteiligt. Die passendsten Arbeiten wurden für die Realisierung der Bühnenbilder ausgesucht und teilweise miteinander kombiniert.
So stammt zum Beispiel der Waldentwurf für das Oberstufen-Bühnenspiel von Laura Pekarek in Zusammenarbeit mit Roza Asliyüce. Sie realisierten ihren Entwurf auch bis zum Endergebnis im Maßstab 1:1 für die Bühne während ihrer Freizeit an vielen heißen Nachmittagen.
Die Kulisse für den düsteren Schlossinnenhof mit Garten entstand auf Grundlage des Vorentwurfs von Lara Neuburger aus der 1D. Diese Grundlage wurde von drei Schülerinnen der 3C-Klasse – Nora Franz, Lara Adelmann-Pagger und Greta Höffernig – für den düsteren Charakter vereinfacht adaptiert.
Der Entwurf für die Pilzkulissen stammt von Eva Willmann aus der 2D. Diese wie auch weitere Kulissen werden sowohl von Schüler:innen des Unterstufen-Bühnenspieles als auch von den vielen hochmotivierten Schüler:innen der schulischen Tagesbetreuung im Maßstab 1:1 umgesetzt.
Die sehr engagierten Schüler:innen entfalten sich mehrmals die Woche in unterschiedlichen Arbeitsteams. Diese Teams entstehen tageweise spontan und sind eine Mischung von Begeisterten aus verschiedenen Klassen und Schulstufen. Die Gestaltungsnachmittage beginnen für einige schon nach der sechsten Stunde in ihrer Freizeiteinheit vor den Lernstunden, für manche während des Kreativworkshops am Donnerstag mit Frau Maria Leitner und Frau Lisa Fuchs, und der harte Kern bleibt oft auch noch nach den Lernzeiten, statt nach Hause zu gehen.
Dieser begeisterte Kreativ- und Arbeitseifer ist von unsagbarem Wert! Wir Lehrer:innen verbringen eine sehr harmonische und schöpferische Zeit mit euch und möchten uns an dieser Stelle von Herzen bedanken bei:
Laura Pekarek, Roza Asliyüce (6b), Alina Majzen (7a) – Entwurf und Ausführung 1:1
Amelie Gartler und Amelie Tusini (4A) – Entwurf und Ausführung
Nora Franz, Lara Adelmann-Pagger und Greta Höffernig (3c) – Entwurf
Lara Neuburger (1D) – Entwurf und Ausführung
Megzon Osmanaj – Regalentwurf, leitet oftmals Arbeitsteams und ernannter Farbmischkönig
Adriana Schnur, Lea Kranjec, Emilia Greineder, Konstantin Konrad, Ella Woskowski, Theodor Treiber, Philipp Artl, Leo Haspl, Paulina Kern, Livia Voller, Idia Williams, Madalena Studniczka de Almeida Farinha, Franziska Gallé (1D); Elif Güler (1C); Selma Le Vergos, Chloe Bazigou (1A); Haemin Lee, Siyabend Asliyüce, Marie Gutl (1B) – Ausführung
Hana Delmo, Emely Überriegler, Dominik Jajalo (2B); Emil Scheer, Alexander Feiel (2a) – Ausführung
Romana Freiberger, Sarah Heissenberger, Santushti Gupta, Vivi Amrein, Theo Daniel, Katharina Fritz, Maximilian Huber, Maximilian Pichler, Mark Rohsmann (3C); Krish Sankaranarayanan, Maxi Lukas (3B) – Ausführung
Tobi Grojer (4B) – Ausführung
Heuer werden zusätzlich auch tolle Handpuppen extra von Frau Isabella Münnich sowie den Schülerinnen Annabell Rauscher (4D) und Iris Trabi (ehemals 2C) angefertigt.
Das Gesamtkunstwerk aus Bühnenbildern, der Ausstattung und vor allem der Schauspielkunst kann am Theaterabend am Montag, den 6. Juli 2026, im BG/BRG Carnerigasse bewundert werden.
Verfasst und koordiniert von Karin Preininger-Glaser
Wenn mitten am Vormittag 22 Kinder mit 22 Rollkoffern und zwei Lehrerinnen durch Wien marschieren, ist das zwar für die Wiener nichts Besonderes, für uns Schülerinnen und Schüler der 4A allerdings schon.
Genau so ist es am Montag, dem 3. 11. 2025, passiert. Nach einer entspannten Zug- und Straßenbahnfahrt erreichten wir das Jugendgästehaus Brigittenau. Nachdem alle ihre Zimmer bezogen hatten und ausreichend mittaggegessen hatten, machten wir uns auf den Weg zu unserer Stadtführung. Anschließend begaben wir uns in Kleingruppen selbständig zum Kunsthaus-Wien, wo wir an einem Ökologieworkshop teilnahmen. Danach bewegten wir uns, mit einem kurzen Zwischenstopp beim Spar, zurück zum Stephansdom, wo wir uns mit dem Lift direkt zur Pummerin begaben. Bei fast vollkommener Dunkelheit betrachteten wir die bunten Lichter Wiens, bevor wir den Rückweg antraten, um in der Jugendherberge den Tag entspannt ausklingen zu lassen.
Am nächsten Morgen machten wir uns pünktlich auf den Weg zum ORF-Gelände, wo wir uns die verschiedenen Studios anschauen und danach bei Ö3 sogar eine eigene Sendung aufnehmen durften. Nach dem kurzen Mittagssnack, den wir bei Bäckerei Anker gegessen hatten, machten wir uns auf den Weg zum Schloss Schönbrunn. Als nächstes besuchten wir das Technische Museum, wo wir aber nur kurz blieben, da wir danach im Namen des Umweltkomitees die Second-Hand-Geschäfte Wiens durchforsteten. Es war definitiv ein gelungener erster Tag, der von einem Abendessen in der Jugendherberge abgerundet wurde.
Der Mittwoch startete mit einem Workshop in der Albertina, bei dem wir sogar eigene Seerosenteiche malen durften. Nach einer entspannten Mittagspause im Jugendgästehaus durften wir im 3D-Picart-Museum Fotos machen, bevor wir eine spannende Führung durch das Haus des Meeres unternahmen. Anschließend deckten wir uns am Naschmarkt mit allerlei Snacks ein und machten uns auf den Heimweg.
Auch der Donnerstag startete mit einem Kunstworkshop, dieses Mal allerdings im Oberen Belvedere und zum Thema Klimt. Nach frei wählbarem Mittagessen machten wir das Museum-Game „Fantastic Palastic Mission“, bevor wir den restlichen Nachmittag frei verbringen durften. Danach besuchten wir eine Experimentier-Show im Planetarium und machten am Rückweg einen Abstecher zum Prater. Nach dem Abendessen machte sich eine kleine Gruppe noch auf zur Eröffnung des Weihnachtsmarkts vor dem Schloss Schönbrunn. Vor der Heimreise am Freitag besuchten wir das Belvedere 21, wo wir nach einer kurzen Führung mit selbst angerührter Farbe ein letztes Mal malen durften.
Die Wienwoche war alles in allem sehr gelungen und hat uns außerdem die Ferien „verlängert“. Unseren Begleitlehrerinnen Martina Theißl und Maria Leitner sei für die tolle Organisation herzlich gedankt! (Julia Heuberger, 4A)
Wir, die 3D vom BG/BRG Carnerigasse, erlebten im September 2025 ein spannendes Schulprojekt an der Mur: Fluss-Floß-Forschen. In fünf Einheiten haben wir viel über die Mur gelernt, draußen auf dem Floß und auch in der Schule. Organisiert wurde das Ganze vom River Collective, zusammen mit der Flößerei, der Firma Magnetberg, der Uni Innsbruck und der Pädagogischen Hochschule.
Am ersten Tag an der Mur haben wir deren Temperatur, Tiefe, Breite, Flussgeschwindigkeit und den PH-Wert gemessen. Außerdem sollten wir die Farbe der Mur mit Wasserfarben nachmalen und Tiere anhand von Fotos und Namenskärtchen richtig zuordnen. Wir konnten die Tiere auch mit einem Fernglas beobachten.
Am zweiten Projekttag, eine Woche später, arbeiteten wir in der Schule mithilfe von Google Maps und Google Earth. Danach bereiteten wir ein Theaterstück zum Thema Mur vor und präsentierten es vor der ganzen Klasse.
In der dritten Einheit bauten wir eine Flusssimulation mit Sand, Steinen, Holz und Wasser. Anhand vieler kleiner Tierchen, die in der Mur leben überprüften wir die Wasserqualität. Das Highlight des Tages war ein wunderschön leuchtender, grüner Signalkrebs, den wir in der Mur entdeckten. Am vierten Tag des Projektes waren wir wieder in der Schule. Wir lernten viele Berufe kennen, die mit der Mur zu tun haben. Danach besprachen wir noch, was wir gegen die Verschmutzung in der Mur unternehmen könnten. Schlussendlich wurden wir in Dreier- und Vierergruppen geteilt und gestalteten Plakate zu den Berufen.
In der fünften und letzten Einheit waren wir nicht in der Schule, auch nicht auf dem Floß, sondern in Mariatrost bei einem Bach. Diesen durften wir selbstständig erkunden und wir konnten aus vielen bunten Blättern ein Kunstwerk gestalten.
Der Workshop war ein tolles Erlebnis. Wir haben viel Neues gelernt, nicht nur über die Mur, sondern auch darüber, wie wichtig eigentlich Umweltschutz ist. Es war ausgesprochen spannend und die Themen wurden gut erklärt. Wir hatten viel Spaß und würden die Workshoptage auf jeden Fall weiterempfehlen.
Julia Heuberger (3A) musste bei der Deutschschularbeit einen Leserbrief verfassen – der sich prompt in der Kleinen Zeitung wiederfand:
Schullaptops
„Bildungsstadtrat will Smartphone-Aus bis 14″, 20. 3. 2025
Die Idee von Kurt Hohensinner, Tastenhandys von Handyverbot einem auszunehmen, finde ich definitiv angebracht, da vor allem mit dem Einzug in eine neue Schulform (mit zehn/elf Jahren) viele Kinder anfangen, selbstständiger zu handeln, sei es, gemeinsam oder gar allein in der Stadt unterwegs zu sein oder eine alleinige Heimfahrt, erst in der Dämmerung. Die Möglichkeit, den Eltern Bescheid geben zu können, ist praktisch, wenn nicht sogar notwendig.
Aber: Wir Kinder/Jugendliche sollen vor den sozialen Medien geschützt werden und bekommen dann eine perfekte Möglichkeit, uns unbemerkt ins Internet zu schleichen? Fragwürdig! Einige Leserinnen und Leser stellen sich nun vielleicht die Frage, was ich hier meine und die Antwort ist ganz einfach: Die Schullaptops. Smartphones sind nicht der einzige Weg ins Internet. Ein Klick und auf einmal bin ich auf YouTube und sehe mir mehr oder weniger verstörende Shorts an, die mich nachts nicht schlafen lassen. Niemand kann mich davor bewahren!
Ein Klick hier und einer da und schon sehe ich die perfekten „that-girls“ auf Instagram, fühle mich in meinem gesunden Körper zu dick und möchte diesem unnatürlichen Schönheits-ideal entsprechen. Niemand kann mich davor bewahren! Alles in allem möchte ich dem Bildungsministerium bei der Aussage „eine stärkere Regulierung der Social-Media-Nutzung von Jugendlichen müsste wohlüberlegt werden“ vollen Herzens zustimmen.