Naturwissenschaftliche Fahrt

Im Zuge unserer naturwissenschaftlichen Reise waren wir, die 7c, von 9. bis 13. März gemeinsam mit Frau Prof. Theißl und Frau Prof. Leitner in Italien.

Montag:
Unser erster Programmpunkt, noch vor dem eigentlichen Zielort Padua, war Isola della Cona, ein kleines, aber feines Naturschutzgebiet in Norditalien. Dort konnten wir viele verschiedene Tierarten beobachten, vor allem Vögel. Außerdem haben wir einiges über die Bedeutung von Feuchtgebieten gelernt. Insgesamt war es ein interessanter und entspannter Einstieg in unsere Reise.

Dienstag:
Am Dienstag, dem zweiten Tag unserer Reise, haben wir das Italienische Institut für Plasmaphysik RFX in Padua besucht. Dort erhielten wir zuerst eine kurze, informative Einführung in das Thema der Kernfusion, sowohl vom physikalischen Aspekt als auch vom wirtschaftlichen. Anschließend erhielten wir eine Führung über das ganze Gelände und bekamen einen experimentellen Kernfusionsreaktor und anderen hochmodernen Maschinen, wie den sogenannten “Spider” und einen, von Japan gebauten, Teilchenbeschleuniger gezeigt und erklärt. Das Ziel der Forschung ist es Energie durch Kernfusion bereitzustellen, um für eine nachhaltigere Energie der Zukunft zu sorgen. (Adam, Sandra, Emma, Elena)
Am Nachmittag fuhren wir mit dem Zug nach Venedig. Dort besichtigten wir das Leonardo da Vinci Museum, das uns interessante Einblicke in die Erfindungen und Arbeiten von Leonardo da Vinci bot. Anschließend hatten wir Freizeit, um die Stadt selbstständig zu erkunden, bevor wir am Abend wieder in unsere Unterkunft zurückfuhren. (Mia, Eva)

Mittwoch:
Am Mittwoch besuchten wir die Scrovegni-Kapelle sowie das Baptisterium in Padua. Beide Bauwerke beeindruckten durch ihre bedeutenden Fresken und ihre große kunsthistorische Bedeutung. Der Besuch bot uns einen anschaulichen Einblick in die Malerei und Architektur vergangener Epochen. (Mia, Eva)
Nach der Mittagspause besuchten wir den Botanischen Garten in Padua. Teile von diesem bestehen bereits seit 1545, was ihn zum ersten botanischen Garten Europas macht. Im ersten Teil unserer Tour haben wir die Außengärten besichtigt, wo man unter anderem die Palma di Goethe, also die Gothe Palme, betrachten konnte, welche ihr eigenes Gewächshaus hat. Anschließend haben wir noch weitere Gewächshäuser mit verschiedenen Tropen besucht. (Katja, Susanne) 

Donnerstag:
Wir sind am Donnerstag, dem 12.3.2026, zum Forschungsinstitut Elettra Sincrotrone Trieste gefahren, um uns die beiden Teilchenbeschleuniger anzuschauen, die uns sogleich zu Beginn präsentiert wurden. Der kreisförmige „Elettra Sincotrone“ beschleunigt Teilchen mit starken Magneten und soll etwa 2027 fertiggestellt werden. Der lineare Teilchenbeschleuniger „FERMI“ war bereits fertig und wird für Experimente in der Forschung genutzt. Wir sind ebenfalls in das Institut hineingegangen und uns wurde die Funktionsweise und die Verwendungszwecke, die die Forschung für erneuerbare Energien, vor allem Solarzellen, und auch die Forschung von Therapien gegen Krebs beinhalten, präsentiert. Außerdem waren wir auch noch im Kontrollraum und haben die Live Daten gesehen. (Timon, Harun, León, Johannes)
Nach einer kurzen Busfahrt und Mittagspause bestiegen wir den Monte Grisa auf den Spuren Napoleons. Nach einem langen Pfad, mit Blick aufs Meer, den Hafen und die Werft ging es die letzten 10 Minuten bergauf zum beindruckenden Tempio di Montegrisa. Der brutalistische Baustil sieht sehr faszinierend aus. (Phelea)

Freitag:
Am letzten Tag unserer Italienreise, dem Freitag, dem 13.3.2026, besuchten wir das WWF BioMa (Marine Biodiversity Centre) in Trieste, welches in den ehemaligen Stallungen des Schloss Miramare befindet. Dort wurde uns eine Einführung in die unterschiedlichsten Lebensebenen in der Bucht von Triest gegeben und auch ein paar Tiere, welche in diesem geschützten Meeresabschnitt heimisch sind, näher erklärt. Außerdem wurde uns eine Übersicht über Plankton gegeben. Überraschend war für uns alle, was für eine große Diversität Plankton haben kann. Zum Abschluss untersuchten wir dann verschiedenste Arten von Plankton unter dem Mikroskop. Danach spazierten wir durch den schönen Schlossgarten am Meer und trafen uns beim Bus für die Rückfahrt zusammen. (Kilian)

Wir möchten uns bei unseren beiden Professorinnen für die Begleitung bedanken, vor allem bei Frau Prof. Theißl, die diese unvergessliche Reise nach Italien überhaupt erst möglich gemacht hat.

Schüler:innen der 7c

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